Die beste USB-Splitter-Software zum Teilen von USB-Geräten zwischen Computern

Es ist üblich, dass Benutzer USB-Geräte wie einen Drucker oder Scanner mit mehreren Computern verbinden. Es kann frustrierend sein, zu versuchen, ein USB-Gerät gleichzeitig über mehrere Rechner hinweg mithilfe eines physischen USB-Splitters zu verwenden. Diese spezialisierten Hardwarelösungen scheitern oft aus mehreren Gründen, darunter Leistungsbeschränkungen, Signalverlust oder die Unfähigkeit, komplexe, niedrigstufige Daten von einem USB-Gerät zu verarbeiten.

USB-Splitter-Software bietet eine zuverlässigere Möglichkeit, ein USB-Gerät unter mehreren Computern zu teilen. Ein virtueller USB-Splitter ermöglicht es Ihnen, ein USB-Peripheriegerät mit anderen lokalen Computern oder mit netzwerkverbundenen Rechnern zu teilen, die sich überall auf der Welt befinden. Die Lösung nutzt Virtualisierungstechnologie, um schnelle Netzwerktunnel zu erstellen, sodass entfernte Computer auf ein USB-Gerät zugreifen können, das physisch mit einem lokalen Host-Rechner verbunden ist.

USB-Splitter-Software

Dieser Artikel untersucht, wie ein virtueller USB-Splitter funktioniert und warum er eine bessere Option als eine Hardwarelösung ist. Wir stellen außerdem ein hoch bewertetes Software-Dienstprogramm vor, das zuverlässiges, konsistentes USB-Sharing mit lokalen oder entfernten Computern ermöglicht.

Die Probleme mit physischen USB-Splittern

Hardware-USB-Splitter stoßen typischerweise auf Einschränkungen des USB-Protokolls, die sie daran hindern, gleichzeitigen Zugriff durch mehrere Computer bereitzustellen.

Probleme mit Hardware-Hubs

Der Hauptgrund, warum einfache physische USB-Splitter zum Teilen von Geräten nicht effektiv sind, liegt an der Architektur des USB-Protokolls. Das USB-Protokoll ist darauf ausgelegt, eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen einem Host und einem Gerät zu unterstützen. Hardware-Splitter versuchen, zwei Hosts eine einzige Verbindung teilen zu lassen, was zu einer Vielzahl von Problemen führt.

  • Kein gleichzeitiger Zugriff: Physische Splitter können mehreren Benutzern keinen gleichzeitigen Zugriff gewähren und können nur einem Computer die Kontrolle über das USB-Gerät ermöglichen.
  • Geringere Signalstabilität: Hardware-Splitter können Spannungsschwankungen oder Signalverluste verursachen, die USB-Geräte beeinträchtigen, etwa Speichermedien, die eine konstante Stromversorgung benötigen.
  • Konfliktierende Sitzungsanforderungen: Mehrere Computer können Steueranforderungen an das Gerät senden, was zu Fehlern und Verbindungsabbrüchen führt.
  • Geräteinkompatibilität: Viele empfindliche USB-Geräte arbeiten mit Timing- und Protokolldetails, die physische Splitter nicht unterstützen können. Dieses Problem betrifft typischerweise spezialisierte medizinische Geräte, Dongles und Authentifizierungsschlüssel.

Wann ein einfacher USB-Hub verwendet werden sollte

Physische Splitter oder USB-Hubs sind eine ausgezeichnete Lösung, wenn Sie Anschlüsse an einem einzelnen Computer vervielfältigen möchten. USB-Hubs erweitern einen physischen USB-Port zu mehreren Ports und ermöglichen so eine flexiblere Nutzung von Peripheriegeräten. 

Der entscheidende Leistungsfaktor ist, dass nur ein Computer die angeschlossenen USB-Geräte steuert. Ein Hardware-USB-Hub bietet eine komfortable Möglichkeit, mehrere Geräte, wie z. B. Maus und Tastatur, an einen einzelnen Computer anzuschließen.

Anwender, die über die reine Port-Erweiterung hinausgehende Funktionen suchen, sollten unbedingt ein USB-Sharing-Tool in Betracht ziehen, das Virtualisierungstechnologie nutzt.

Wie funktioniert USB-Splitter-Software?

USB-Splitter-Software virtualisiert physische USB-Ports und angeschlossene Geräte und ermöglicht den Fernzugriff über ein Netzwerk. Die Software kapselt Datenpakete vom USB-Gerät und leitet sie über ein Netzwerk weiter, beispielsweise das Internet, LAN oder WAN. Ein Remote-Client empfängt eine virtuelle Kopie des freigegebenen USB-Geräts und kann mit derselben Funktionalität darauf zugreifen wie bei einer lokalen physischen Verbindung. Virtuelle USB-Splitter werden häufig als USB-over-Network-Software bezeichnet.

Wie Software für den Remote-USB-Zugriff funktioniert

Remote-USB-Zugriffssoftware nutzt zwei primäre Komponenten.

  1. Der Server (Host): Diese Softwarekomponente wird auf dem Host-Computer installiert, der physisch mit einem USB-Gerät verbunden ist. Die Anwendung erfasst und veröffentlicht die Roh-USB-Daten des Geräts im Netzwerk.
  2. Der Remote-Computer (Client): Die Client-Komponente wird auf dem Computer installiert, der auf das freigegebene Gerät zugreifen wird. Die Software erkennt das freigegebene Gerät und richtet einen virtuellen USB-Port auf dem Client-Computer ein.


Wenn sich der Remote-Benutzer mit dem Gerät verbindet, übernimmt die Software alle erforderlichen Treiber und die Datenverschlüsselung und liefert eine stabile und sichere Sitzung über jede Entfernung hinweg.

Hauptvorteile von Software-Splittern gegenüber Hardware-Splittern

Funktion USB-Splitter-Software Physischer Hardware-Hub
Unterstützung für virtuelle Maschinen (VM) ✔ Ja – wird häufig in virtuellen Umgebungen verwendet ❌ Nein
Netzwerkkonnektivität über LAN/WAN ✔ Ja – keine Entfernungsbeschränkungen ❌ Nein – erfordert eine physische Verbindung zum Gerät
Kompatibilität mit spezialisierten Geräten wie Dongles/Keys ✔ Ja – die Software erhält das Low-Level-Protokoll aufrecht ❌ Führt häufig zu Verbindungsabbrüchen
Skalierbarkeit ✔ Ja – hoch skalierbar für mehr Flexibilität und Produktivität ❌ Begrenzte und instabile Skalierbarkeit
Sicherheit ✔ Ja – verschlüsselte Tunnel (TLS/SSL) ❌ Keine Sicherheits- oder Verschlüsselungsfunktionen

USB Network Gate: Top-Programm für Remote-USB-Verbindungen

USB Network Gate ist die erste Wahl für zuverlässige, unternehmenstaugliche Remote-USB-Konnektivität. Electronic Team, Inc., ein erfahrener Anbieter von Port-Virtualisierungstechnologie, hat diese flexible Softwarelösung entwickelt. USB Network Gate bietet Benutzern eine sichere, stabile USB-Freigabelösung für jedes Anwendungsszenario.

Hauptfunktionen von USB Network Gate

USB Network Gate wurde mit den folgenden Funktionen entwickelt, um anspruchsvolle Szenarien zu bewältigen, die in der Regel nicht von Hardware-USB-Splittern abgedeckt werden können.

  • Sitzungsverwaltung: Die Software gewährleistet Gerätestabilität und Betriebskontinuität, indem sie Sitzungsabbrüche und -übergaben effizient handhabt.
  • Starke Verschlüsselung: Alle USB-Daten werden vor der Übertragung mit fortschrittlichen Verschlüsselungsprotokollen gesichert und schützen so sensible Daten in unsicheren Netzwerken.
  • Bandbreitenoptimierung: Der gesamte Datenverkehr wird komprimiert, um die Bandbreitennutzung zu reduzieren und die Datenübertragung zu beschleunigen.
  • Präzise Zugriffskontrolle: Benutzer können Passwörter festlegen, Verbindungs-Callbacks bereitstellen und verwalten, welche Benutzer oder Computer auf ein freigegebenes Gerät zugreifen können, um die Sicherheit zu erhöhen.


USB Network Gate ist eine hervorragende Lösung für plattformübergreifende Umgebungen und unterstützt mehrere Betriebssysteme. Die Software unterstützt USB-Passthrough zu virtuellen Maschinen in VMware, Hyper-V und VirtualBox und beseitigt die nativen Einschränkungen vieler virtueller Umgebungen.

So verbinden Sie ein USB-Gerät mit zwei Computern

Sie können ein USB-Gerät mit USB Network Gate teilen, indem Sie diese einfachen Schritte auf den lokalen und entfernten Computern befolgen:

1. Schließen Sie Ihr USB-Peripheriegerät an den lokalen Computer (Server) an, der das Gerät über das Netzwerk freigeben wird. Laden Sie USB Network Gate herunter und installieren Sie es auf diesem PC, starten Sie die Anwendung.

2. Jetzt sehen Sie das Gerät im Tab „Lokale USB-Geräte freigeben“. Um es freizugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Freigeben“ neben dem Gerät.

USB Network Gate: Teilen

3. Gehen Sie zu einem entfernten Computer (Client). Laden Sie USB Network Gate auch dort herunter und installieren Sie es. Starten Sie das Programm, öffnen Sie den Tab „Remote-USB-Geräte“ und suchen Sie das Gerät in der Liste der auf dem Server-Computer freigegebenen Geräte. Klicken Sie auf „Verbinden“, um Zugriff auf das Gerät zu erhalten.

USB Network Gate: Verbinden

Der entfernte Computer hat nun die vollständige, exklusive Kontrolle über das freigegebene USB-Gerät und bietet damit dieselbe Funktionalität wie eine direkte physische Verbindung mit dem Peripheriegerät. Diese Methode zeigt, wie man einen USB-Drucker für zwei Computer verwendet.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Moderne Tools wie USB Network Gate wurden mit Blick auf Sicherheit entwickelt. Sie stellen verschlüsselte Kanäle mithilfe der TLS/SSL-Protokolle her, um sensible oder wertvolle Daten, die über ein Netzwerk übertragen werden, vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Ja, das kann es. Software ist die effektivste Möglichkeit, VirtualBox-USB-Passthrough oder Passthrough in anderen Virtualisierungsplattformen zu implementieren, wenn native Funktionen nicht ausreichen oder ein bestimmtes Gerät oder Betriebssystem nicht unterstützen.

Ja, mit professioneller USB-Splitter-Software, die Multi-Konnektivität oder Zugriffswarteschlangen unterstützt. Standardmäßige Hardware-Splitter unterstützen dieses Nutzungsszenario nicht.

Ja, mit einer Softwarelösung, die USB-Daten in Pakete kapselt, um sie über ein TCP/IP-Netzwerk zu übertragen. Sie können von jedem Ort aus auf das Gerät zugreifen, solange Sie die IP-Adresse des Host-Rechners haben.

Ja, USB-Virtualisierungssoftware bewahrt die Low-Level-Protokolle, die für eine effiziente Dongle-Funktionalität erforderlich sind.